Nachdenkliches

Sei Du selbst 

Eines Tages galoppiert ein wunderschönes Rennpferd über Felder und Wiesen. Plötzlich steht das Rennpferd vor dem wunderschönsten Hengst, den es jemals in seinem Leben gesehen hat: Groß, schwarz und kräftig gebaut – der herrlichste, vor Kraft strotzende Ackergaul überhaupt. Was war das schmächtige, kleine Rennpferd schon dagegen? Wie sollte die Rennpferdstute also hoffen können, von diesem wunderbaren
Ackergaul beachtet zu werden? Das Rennpferd pflügte den Acker, um ihm zu beweisen, wie toll es war. Dabei hätte sich der Ackergaul ohne weiteres in das grazile, wunderschöne, schnelle Rennpferd verliebt – aber was sollte er mit diesem albernen »Möchtegern-Ackergäulchen« anfangen?
 
Immer wenn wir uns anstrengen, um jemanden zu gefallen, sollten wir darüber nachdenken, ob es nicht besser wäre, einfach so zu sein, wie wir sind. Damit die anderen die Chance haben, uns genau deshalb zu mögen, weil wir so sind, wie wir sind.
[Quelle: Jürgen Höller, Vitamine für die Seele]

 

herzenimherz

 

In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst. Aurelius Augustinus
(354 -430)

 

 
 
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